Nun bin ich endlich hier in nem echten Paradies...
Nachdem mich Bill vom Airport abgeholt hatte, ging es sofort an nen wunderschönen Strand, türkisblaues Wasser, schneeweißer Sand und gut 32 Grad ...
Jetzt gehts erstma Essen und morgen die Stadt erkunden, bevor es dann am Mittwoch so richtig los geht...
Bevor es dann am Mittwoch los ging, sind wir am Dienstag zu einem Strand gegangen, wo man viele Haifischzähne finden kann.
Ich glaube ihr seht, wie erfolgreich ich war ... (-:
Die gibts in Florida wirklich überall... - Pelikane.
Am Abend gab es dann noch gutes Steak, was für mich ja immer wieder ein Höhepunkt ist ! (-:
Am Mittwoch, dem 05.03.08, ging es dann also los - von Sarasota runter nach Fort Myers an der Golfküste.
Da gibts eines der wenigen Museen, und zwar ein echt gutes.
Die "Edison & Ford Winter Estates" - für alle ungebildeten: Edison hat die Glühbirne erfunden und Henry Ford war der Automagnat.
Beide waren sehr gute Freunde und lebten in Fort Myers über die Winterzeit, wo Edison sein Labor hatte und einfach wahnsinnig viel erfunden hat, wie unteranderem auch den Phonografen und hat die Elektrifizierung eingeführt.
Das ist ein, jaaaa, ein Baum ! Nicht zehn, sondern nur einer, ein sogenannter Banyan Baum, der sich über mehrere Quadratkilometer erstrecken kann.
Der größte steht in Indien.
Hab mich extra ein wenig näher gestellt... man kann ja nie wissen, ob ein wenig Intelligenz überspringt (-:
Danach gings weiter über den sogenannten "Tamiami Trail", der quer und nur gerade durch die Everglades führt von Ost nach West, um Miami rum und von dort aus direkt auf die Keys.
Auf der Fahrt gab es natürlich genug Möglichkeiten, anzuhalten und da waren sie also.
Typische amerikanische Wohnsiedlung.
Sonnenuntergang über Miami.
Nachdem wir dann am camp ground angekommen waren, hat Bill erstma das Zelt aufgebaut, aber nicht für uns sondern für unser Gepäck, da das Zelt doch ein wenig zu klein war (-:
Der amerikanische Weg zu reisen... mit den sogenannten "Rv's" oder auch Recreation vehicles genannt.
Riesige Reisebuse, die jeglichen Luxus bieten.
Am Donnerstag sind wir dann, bevor es runter nach Key West ging, erst ein Mal schnorcheln gegangen, wo wir dann diesen Experten gefunden haben.
Sieht ganz groß aus, war aber kaum größer als mein Daumen.
Auto fahren auf den Keys... - von einer Insel zur Nächsten.
Auch das gab es - ein Key ohne Namen... - vielleicht findet sich ja jemand (-:
Nächster Halt: "Key West", der südlichste Punkt des Nordamerikanischen Kontinents.
Hier beginnt und endet auch die längste Straße der USA, die "1", die von hier aus bis hoch zur kanadischen Grenze geht.
Die Insel natürlich voll von reichen Leuten, vor allem amerikanische Rentner.
Das Besondere ist natürlich der sunset, wo jeden Abend tausende Touristen an den peer kommen und den ganzen Straßenküntlern zuschauen, die teilweise wirklich gut gewesen waren.
Eine Hochzeit darf natürlich auch nicht fehlen (-:
Am Freitag stand dann erst ein Mal viel Auto fahren an - von den Keys hoch nach Miami.
In Miami angekommen, sah man gleich, dass das Leben hier ein wenig teurer ist.
Ich hab ja auch erst gedacht: "Boah, Miami Beach, geil" - aber ehrlich gesagt ist der echt überhaupt nicht schön und sonst ein ganz normaler Strand wie jeder andere auch.
Hatten auch nur nen kleinen Zwischenstopp gemacht, bevor es dann nach Orlando ging,
Aber vorher mussten wir aus der rush hour raus ! (-:
In Orlando angekommen, haben wir dann zunächst die Vorzüge eines Hotelbettes genoßen, nach zwei Nächten im Auto.
Am Samstag Morgen gings auch gleich zu den Universal Studios.
War echt gut und das Wetter war sowiso spitze.
Schön, oder... ? (-:
Am Abend gings dann noch zu einer der unzähligen Fast Food Ketten.
Ich glaube nach den 10 Tagen hatten wir fast alle durch 0-:
Ein Muss, wenn man schon in Orlando ist, ist das Kennedy Space Center.
Ich kann wirklich nur empfehlen, da mal hin zugehen, denn man kommt dort der Raumfahrt sehr, sehr nah.
Einfach nur beeindruckend.
Platzangst sollte man als Astronaut besser nicht haben.
Als besonderes Ereignis stellte sich heraus, das genau einen Tag später, der Abschuss der Endeavour geplant war und tatsächlich durchgeführt wurde, was ja immer eine Gradwanderung ist, wie ihr wisst.
Meistens werden die ja verschoben oder abgebrochen, wegen Wetter oder so.
Im großen Gebäude wird das shuttle vorbereitet und im flachen Anbau befindet sich die launchcontrol.
Da steht Sie.
Die zweite Abschussplattform oder auch pat genannt.
Blick auf den militärischen Teil, wo zumeist Satelliten abgeschossen werden.
Die Saturn 5, das Original der Mondrackete - Mächtiggewaltig !!!
Hier wird das Geld verdient - die Produktionshalle, wo auch das Columbusmodul zusammengesetzt und zwei Wochen früher hochgebracht wurde.
Am Montag besuchten wir dann eine Bekannte in Daytona Beach, bevor dann der Höhepunkt auf dem Plan stand... - der shuttlelaunch im KSC !!
Dann war es also so weit.
Wir waren bereits um 6 Uhr abends da und warteten dann geschlagene 8 Stunden - aber die waren es absolut wert !!!!!
Die Scheinwerfer, die die Plattform beleuchteten, welche gut 10 Kilometer entfernt war.
Wir waren nicht die Einzigen.
Das knackende Geräusch im zweiten Teil ist das Shuttle kurz bevor es die buster absprengt.
Nachdem wir für den Weg von der Halbinsel herunter, der normalerweise 15 min dauert, 2,5 h gebraucht haben, suchten wir uns kurzer Hand den nächsten Parkplatz eines Baumarktes und schliefen dort ein paar Stunden bevor wir dann zurück nach Orlando zu "Seaworld" fuhren.
Sehr anstrengend !!
Die berühmte Killerwahl-Show
Montag, 3. März 2008
Florida - The Sunshine State ...
Eingestellt von
Jan
um
14:29
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