Samstag, 24. November 2007

New York - the city that never sleeps...

Hätte mir jemand gesagt, das ich bei der Hochzeit meines Bruders den wohl verrücktesten Rentner der USA kennen lernen würde, hätte ich ihm wohl kein Stück geglaubt, aber wie das Leben so sein kann, ist es mir dann doch passiert.
Nach einigen emails ging es dann am 23.November 2007 los.
Ein nichtsahnender deutscher Zivi und ein absolut verrückter, lustiger pensionierter Lehrer machen für fast 6 Tage die Stadt der Städte unsicher - NYC.


Tag 1 - es geht los !



Bill, der selbst im Statt New York lebt holte mich dann am frühen Morgen ab und fuhren gut 4.5 h, bis wir auf Long Island ankamen, wo Myra, eine ehemalige Schülerin, die jetzt Frauenärztin ist und Dell, der bei der Army arbeitet, ankamen.



NYC - wir kommen !!! (-:


Der erste Blick auf dei Skyline von NYC.


Nachdem wir uns ein dreistündiges Football-Spiel reingezogen hatten, gingen wir erstma was futtern und zwar richtiges FLEISCH - bitte wundert euch nicht, aber hier bei mir gibts nur chicken und Hackfleisch, da kann man bei solchen Bildern schon mal nen kleinen Höhepunkt haben. (-:


Dell und Ich.


Meine bescheidene Behausung für die nächsten Tage.


Jeden Morgen sind wir dann mit der MTA, der Metropolitan Transport Authority ( gott, hört sich das wichtig an), knapp ne halbe h direkt nach Manhattan reingefahren.
Die zentrale Haltestation war Pennsylvania Station oder einfach nur PennStation über der direkt der Madison Square Garden liegt, die Veranstaltungsarena in NYC.



Erster Schnappschuss von wirklich sehr vielen in dieser Woche...


Der Big-Apple darf natürlich auch nicht fehlen...


Der erste zwischenstopp führte uns dann zu dem Toys'r'Us store überhaupt, hatte mich eigentlich nicht so interessiert, war aber schon mal ne Erfahrung das zu sehen, vor allem die genervten Väter, die Angst hatten, hochverschuldet hier wieder heraus zu kommen oder die Väter, die hier selbst wieder zum Kind wurden.




Da staunt ihr was ? ...


Neben dem Broadway, der natürlich auch nicht fehlen darf, gingen wir dann in die "M&M's World" - da konnte man sich dann aus hunderten von M&M Sorten seine eigene zusammen mischen.



Davor sind zwei reisige Leinwände angebracht, die typische New York Szenerien mit den M5M Figuren darstellen. Sehr lustig kann ich nur sagen...




An Polizei mangelte es an diesen Tagen auch nicht, die seit 9/11 überall in der Stadt präsent sind.


Nächster Stopp: "Rockefeller Center" - der Touriort der Stadt ...



... mit dem noch unbeleuchteten Weihnachstbaum.






Die berühmte St.Patricks Cathedral.


5th avenue, die Avenue, von denen es übrigens zwölf in ganz NYC gibt, auf der man das meiste Geld ausgeben kann.



Trump-Tower ...


Eine von vielen, aber einstimmig auch die beste Streetshow, die ich je gesehen habe, auf den Straßen von NYC, direkt am Eingang zum Central Park. Später kamen sogar die cops, weil so viele Leute da waren, sodass die Gehwege versperrt waren. Ps.: Vielleicht stell ich davon noch ein Video rein.


Die berühmten Kutschen, mit denen man durch den Central Park fahren kann.


Nun fragt ihr euch vielleicht, warum ich ein Foto von ner normalen Brücke reingestellt habe, aber ich sage nur eins: "Kevin allein In New York " und "Taubenfrau" - mal sehen, ob es bei einigen, aber ich hoffe doch allen von euch klick macht.




Später wollten wir dann noch aufs Empire State Building rauf und nahmen eines dieser wunderschönen Taxis in denen man sogar Fernsehen schauen kann.


Das ware New York - huppende Autos, quitschende Bremsen und rumschimpfende Fahrer.


Der Dampf der Subway darf natürlich auch nicht fehlen...


Ein Bild des Alltags - Limos.


Das Chrysler-Building.


Times-Square am Nachmittag.


Dann wurde es aber auch langsam Zeit, was zu essen und unser Hunger führte uns zum Hard-Rock Cafe direkt am Times-Square, wo ich die schärfsten Chickenwings meines Lebens gegessen habe.
Die folgenden Bilder sagen glaube ich alles... und Bill hatte wenigsten seinen Spass !




Zunächst mussten wir aber erstmal warten, um rein zu kommen.




Times-Square bei Nacht - sehr beeindruckend.









...wenig später war ein Feuerwehreinsatz direkt am Times-Square... ziemlich beeindruckend muss ich sagen...



Weihnachtsdekoration bei Macys, dem Kaufhaus hier in den Staaten, so ähnlich wie Kaufhof, nur nen Tick exclusiver.



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TAG 2

Am Tag zuvor hatte uns Myra erzählt, das eine gute Freundin von ihr, die im Waldorf-Astoria, dem ersten Haus am Platze in NYC, arbeitet, uns eine Führung dort geben kann.
Ich hab mir erstmal gedacht, ok, ne Führung in nem Hotel, kann ja ganz interessant sein, aber was ich dann da alles gesehen und vor allem geschmeckt habe, war schon der Oberburner !!!




Waldorf-Astoria von Außen, man muss sich vorstellen, dass das Hotel ein ganzer Straßenblock ist, mit über 1600 Zimmern.
Das besondere an diesem Hotel ist z.B., das wenn immer der President in der Stadt ist, er hier schläft und das z.B. alle Vertreter der UN hier immer übernachten, wenn irgend etwas wichtiges ansteht.




Das war schon mal ne Erfahrung wert... zum Einen das Essen und zum anderen das Wissen nicht zahlen zu müssen, denn für 5 Personen ist das schon nicht preiswert, vor allem nachdem ich dann mal einen kleinen Blick auf die Rechnung geworfen hatte !!!


Buffet für den Brunch







Allein 5 riesige ( hoffe, das die Zahl richtig ist) Ballsäle sind im Hotel vorhanden.





Da durfte man sich dann schon Mal, wie der Scheich von Arabien fühlen !
Ps.: Diese Suit ist auch seine, wenn er hier übernachtet.



Wir durften sogar in die Küche gehen, wo wir noch ein paar übrig gebliebene Desserts essen durften... leckkkkkerrr !


Abschlussphoto durfte natürlich auch nicht fehlen. (von links: Myra, die Freundin, an deren Namen ich mich leider nicht mehr erinnern kann), meine weingkeit und Bill )
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Danach sind wir dann "On Top Of The Rock" - also auf die Aussichtsplattform des Rockefeller Centers gegangen, was gerade für Fotos echt ein geiler Zeitpunkt gewesen war...überzeugt euch selbst...


... mein persönlicher favourite...



...Central Park...


...Empire State Building






...Myra und Dell




...es wird Nacht in NYC







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TAG 3...

In der Nacht vom Sonntag auf Montag hatte es dann geregnet und man konnte dann mal New Yorks regnerische Seite entdecken.
Wir entschieden uns dann, mehr auf die Indoor sachen einzugehen, was auch einen heiden Spass gemacht hat.



..erster Stopp "Madame Tassauds - NYC" - ich glaub, die Leute kennt ihr alle.













..man wird ja ein Mal in seinem Leben angeben dürfen, oder? (-:

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Der Hunger trieb uns dann weiter und angehalten haben wir dann bei "Ellen's Stardust Dinner," ein Muss für Jeden, denn hier arbeiten Kellner, die entweder zum Broadway gehen wollen, es bereits geschafft haben oder es nie schaffen werden, aber trotzdem alle ein krasse Stimme haben und während sie bedienen, Klassiker aus sämtlichen Musicals vortragen.



... Eindrücke aus Central Park ...



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Nach langem Warten ging es dann endlich zum Höhepunkt des Tages, dem "Radio City Christmas Spectacular", was seinem Namen wirklich in nichts nach stand.



...die berühmte Hall von Außen...


...das Rockefeller Center nur bis zur Hälfte sichtbar....ouhhhhh.


... hier ein paar Eindrücke aus der Show, die einfach nur gigantisch war, ungelogen, auch wenn das normalerweise überhaupt nicht meine Sache ist.










...die Mädels waren aber auch nicht ohne !!!




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TAG 4...

Was natürlich auf keinem New York-Trip fehlen darf, war die "Statue of Liberty", das nationale Wahrzeichen überhaupt, was einem schon an den Sicherheitsvorkehrungen auffällt... nur neben bei, wir brauchten fast 4 h um rauf zu kommen.




...das Sicherheitszelt...da wird man dann neben den gängigen Metalldedektoren, in ne Art Dusche gestellt, wo man dann mit Druckluft beschossen wird.
Ziel ist, irgendwelche Sprengstoffpartikel festzustellen......kein Kommentar von meiner Seite.







...wir Verrückten haben dann ewig gewartet, bis die Sonne mal rauskam, was dann glücklicherweise auch passierte und wir einige echt geile Photos machen konnten.
Seht selbst...














Nachdem wir dann von Liberty-Island wieder nach Downtown Manhattan zurückgekehrt waren, gingen wir zu "Ground Zero", "Wallstreet" und durften auch nicht die berühmten Viertel wie Chinatown und Littleitaly verpassen.











Am Abend gingen wir dann in ein sogenanntes "Off-Broadway" Musical, da ja die großen Broadwaymusicals bzw. deren Angestellten gestreikt waren.
War aber auch echt cool...The "ALTARBOYZ" - kurz und knapp, die haben sich halt über sämtliche christlichen Vorurteile teile lustig gemacht, aber nicht primitiv, sondern in einem sehr charmanten Weg.
Die hatten da so einen Zaähler, der anzeigt, wie viele unglückliche Seelen im Saal ist und über die ganze Show haben die sich dann die verrücktesten Mittel ausgedacht, die Zahl zu verringern.

Hier ein paar Eindrücke...







An dem Tag kamen wir dann erst sehr spät nach Hause, sodass wie an Tag 5 erts gegen Mittag in die Stadt machten ...

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TAG 5 ...

Am Mittag sind wir dann erstmal auf die Suche nach einem mir empfohlenen Camerastore gegangen, der von jüdischen Besitzern unterhalten wird.
B&H ist der Name und es ist ganz lustig, weil die laufen da alle mit ihren schwarzen Mützen ( mir fällt gerade der passende Namen nicht ein) und ihren Kringellocken herum...aber wie auch immer, für alle die , die sich ein wenig mit der Fotographie beschäftigen ist das das Paradies auf Erden.

Danach, es war schon fast dunkel geworden, gingen wir dann ins MOMA, dem "Mseum of Modern Art".
Kunst interessiert mich eigentlich nicht im geringsten, aber ich wollte schon mal all die Werke sehen, die uns alle die Jahre im Kunstunterricht um die Ohren geflogen sind.


Das wohl bekannteste Bild von Picasso ... ohne scheiß, das Ding ist über 200, 000, 000, 00 $
( 200 Mio) wert - niesen wäre da also sehr unangebracht.


... Van Goghs "Sternenhimmel"...



...auch so was ist dann Kunst, weiß der Geier, was das alles zu bedeuten hat...





...einer der bekannteren Bilder...


...wieder ein Beispiel für das Unverständnis vieler gegenüber Kunst... - ein pinkes Brett einsam an der Wand


Als wir es dann endlich geschfft hatten, wollten wir uns noch gute Plätze für den Höhepunkt des Tage sichern - das treelighting vor dem Rockefeller Center - aber nichts da, die Idee hatten ungefähr 250 000 andere Leute auch.
Letztendlich waren wir dennoch nur knapp 50 meter vom Baum entfernt, standen aber so blöd, das uns eine Ecke des Rockefeller Centers im Weg stand.
Konnten aber alles auf nem großen Sreen verfolgen.
War schon ein cooles Erlebnis.
Hier die Bilder...




Nick Lachet, der Ex-Mann von Jessica Simpson war einer der zwei Hosts



Celin Dion durfte natürlich auch nicht fehlen.




...das nenn ich mal vieeelllll.


dann war es endlich soweit... der Baum, für den wir uns fast 4.5 h die Beine in den Bauch gestanden und uns dabei alles mögliche abgefroren haben, wurde endlich erleuchtet.
Wenn ihr mich fragt, ein wenig zu viel blau, trotzdem schön anzusehen.



Das war also meine wirklich unvergessliche Woche in der Stadt, die wirklich niemals schläft.
Einziger Nachteil, hab nun ne schöne Erkältung mit nach Hause genommen...aber man nimmt doch jedes erdenkliche Mitbringsel mit, ne?

Take care euer Jan aus dem nun arschkalten, schneebedeckten New Hampshire.


Ps.: Für die deutsche Rechtschreibung wird keine Haftung übernommen (-:

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